Contentoptimierung

Contentoptimierung - Was ist das überhaupt?

Die Grundsätze der Suchmaschinenoptimierung sind in den letzten Jahren ein großer Teil des Internets geworden, das wir kennen. Ziel der sich ständig erweiternden Technik ist es, bestimmte Webseiten oder ganze Domains mit thematischen Schwerpunkten in den Ergebnissen einschlägiger Suchmaschinen weiter oben erscheinen zu lassen (Ranking).

 

Konnte man früher noch über den Meta-Bereich im Seitenquelltext einer Webseite bestimmte Wörter einfügen, die später von Suchmaschinen berücksichtigt wurden, so verfällt diese Spalte im Hinblick auf ein höheres Ranking mittlerweile vollständig. Allenfalls der Bereich der Description wird derzeit noch ähnlich dem Meta-Tag benutzt. Als Geheimwaffe für ein besseres „gefunden werden“ begreift man aktuell unter anderem die gezielte Modifizierung des Seiteninhalts in Form von Texten.

 

Die Optimierung von Content stellt einen großen Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) dar, der zu den Methoden zählt, die man unmittelbar auf der Seite anwenden kann (On Page). Zur Verbesserung des Rankings durch optimieren der angebotenen Inhalte existieren verschiedene Techniken – wie zum Beispiel das Platzieren von relevanten Suchbegriffen (Keyword).

  

Klassische Contentoptimierung mit der Keyworddichte

Der Grundgedanke hinter der einfachen Content-Optimierung mittels Keyworddichte (auch: Keyword-Density) ist, dass man mit wenigen zum Suchbegriff assoziierten Schlagwörtern (Keyword) die Relevanz der Seite bei Google erhöhen kann. Relevanz ist ein wichtiges Stichwort bei der Überlegung, wie Suchmaschinen arbeiten.

 

Sie wird aus vielen verschiedenen Einzelfaktoren generiert und bezeichnet letztendlich, wie „wichtig“ eine Seite für eine bestimmte Suchanfrage ist, ergo wie hoch sie „rankt“. Hinter das Geheimnis der Berechnung von Relevanz zu treten ist ein weiterer Aspekt von SEO (Search Engine Optimization). Jedoch sind die Algorithmen, nach denen Google und Co. ihre Suchergebnisse filtern, nicht selten ausgesprochen komplex und zudem streng geheim. Mit der Keyworddichte soll versucht werden, bestimmte relevante Wörter (Keyword) in Relation zum Gesamttext möglichst passend in den Seiteninhalten unterzubringen, um die Relevanz einer bestimmten Seite zu erhöhen. Dabei gehen die Meinungen von der optimalen Dichte von Keywords weit auseinander.

Manche Meinungen sprechen von einer optimalen Dichte zwischen 3 und 5 Prozent, andere gehen weit darüber hinaus oder liegen gar darunter. Bewährt hat sich jedoch beinahe durchgängig, eine Keyworddichte von 2-3 Prozent. Zum Beispiel könnte eine Seite, die Blumensträuße für verschiedene Anlässe als Geschenk anbietet, die das Keyword „Geburtstag“ oder „Hochzeit“ in ihren Texten integrieren, um Relevanz zu erzeugen. Auch Kombinationen von Keywords, wie „Blumenstrauß zur Hochzeit“ oder „Blumen zum Geburtstag“, sind bei der Optimierung von Webseiten möglich.

 

Auch die kluge Anordnung von Überschriften und Teilüberschriften können ein Teil von gezielter Optimierung von Content sein. Hilfreich für die zeitsparende Bearbeitung von Homepages mit entsprechenden Texten kann ein dementsprechendes Content Management System (CMS) und eine stets treffende kurze Zusammenfassung im Tag „Description“ des Seitenquelltexts sein.

  

Erweiterte Content-Optimierung mit WDF*IDF

Wie so häufig gibt es auch zur Suchmaschinenoptimierung von Content verschiedene Methoden, die alle auf unterschiedlichen Annahmen zur Berechnung der Relevanz der Texte beruhen. Mit der WDF*IDF-Methode wird der klassische Ansatz mit der Keyworddichte im SEO fast vollständig verworfen. Grundgedanke von WDF*IDF ist es, nicht die bloße Anzahl von bestimmten Keywords auf den gesamten geschrieben Inhalts zu berücksichtigen, sondern auch das prozentuale Vorkommen aller anderen Wörter im Text in die Berechnung mit einzubeziehen. Diese Berechnung bezeichnet den einen Teil der WDF*IDF-Formel, nämlich die Within-Document-Frequency (WDF). Zudem spielt auch eine zweite komplexe Berechnung eine entscheidende Rolle: die Inverse-Document-Frequency (IDF).

 

Mit ihr werden zudem alle für einen bestimmten Begriff aufkommenden Suchergebnisse z.B. von Google berücksichtigt, womit sich ein Kennwert dafür angeben lässt, wie „schwer“ es im Hinblick auf spezielle Texte ist, entsprechende Relevanz zu kreieren. Mittels verschiedener Tools lässt sich das WDF*IDF-Verfahren auf nahezu alle Arten von Content anwenden. Dabei gestaltet sich das praktische Umsetzen der beiden Größen oft schwierig, da sich alle entscheidenden Kennwerte mit jeder Entscheidung für oder gegen die Häufigkeit eines bestimmten Keywords verändern können.

 

Nützlich bei den meisten Tools ist vor allem, dass weitgehende Recherchen über wirklich relevante Keywords fast vollständig automatisch erfolgen. So kann sich ein SEO eine genaue Vorstellung davon machen, welche Wörter in welchem Umfang in einem Dokument wirklich Relevanz schaffen können und wie er den Text genau schreiben muss. Auch für Auftraggeber ist diese Option interessant, da sie es ermöglicht, Textern ein genaues Briefing über exakte Anzahlen von bestimmten Keywords in Texten zu geben, damit diese korrekt schreiben und optimieren können.

  
Content-Optimierung und Spam

Ein strenger Diskurs wird in der SEO-Szene darüber geführt, wann eine Technik noch als Optimierung von Suchmaschinen gilt oder wann Texte von Google als Spam gebrandmarkt werden. Viele Techniken der Webseitenoptimierung zielen darauf ab, das Listing in den Suchergebnissen der entsprechenden Betreiber gezielt zu manipulieren. Darunter fallen auch einige Methoden, die bewusst Angebote ohne Inhalte im Netz schaffen, um künstliche Relevanz zu erzeugen.

 

Eine Möglichkeit dabei ist zum Beispiel, Webseiten und Domains zu bauen, deren einziger Zweck es ist, auf andere Angebote zu verlinken. Die Texte dieser Webseiten sind sehr häufig strikt optimiert, um bei einer entsprechenden Suchanfrage möglichst weit oben zu landen. Ziel von diesem Marketing mit „Dummy-Webseiten“ ist es, den Suchenden auf eine ganz bestimmte Webseite weiterzuleiten, wenn er nach etwas sucht. Den genannten Prozess nennt man „Linkaufbau“.

 

So kann jemand, der nach „Blumenstrauß Geburtstag“ sucht, auf verschiedene SEO-Webseiten geraten, die nach wenigen Absätzen optimierten Contents eine Weiterleitung zu einem externen Angebot empfiehlt. Der Linkaufbau ist ein weiteres effektives Mittel, um bei Google Relevanz zu erzielen. In den allermeisten Fällen sollen mit solcherlei Methoden Benutzer dazu angeregt werden, auf den entsprechenden Seiten etwas zu kaufen oder sich zu registrieren. Auch das Bookmarken einer Seite kann ein erklärtes Ziel eines solchen Vorgehens sein.

 

Dass aber gerade Suchergebnisse im Vordergrund stehen, deren Inhalte lediglich Teil einer Contentstrategie ist, ist nicht im Sinne von Google. Deswegen haben Suchmaschinen sehr ausgefeilte Taktiken, um qualitativ hochwertigen Content und Spam strikt voneinander zu trennen und entsprechende Auf- und Abstufungen im Ranking zu ermöglichen.

  
Google Algorithmus für die Contentoptimierung nutzen

Der Algorithmus funktioniert ähnlich wie bei einem Crawler, der zum Beispiel eine Webseite nach einer E-Mail-Adresse durchsucht. Auch hier wird um die genaue Formel von Google zur „Berechnung von Qualität“ ein großes Geheimnis gemacht. Bekannt ist allerdings, dass schlecht lesbarer und schwer verständlicher Content schnell als Spam gewertet wird und eine Abstufung erhält. Demnach reicht es nicht, bei der Contentoptimierung eine mehr oder weniger naive Aneinanderreihung von Keywords zu praktizieren. Die Seiteninhalte sollte für den Leser ansprechend, gut lesbar und leicht verständlich sein.

 

Zudem wirken abgekupferte Texte qualitätsmindernd, weswegen viele Kunden der Suchmaschinenoptimierung auf Content bestehen, der von einem entsprechenden Texter extra und einzigartig für den entsprechenden Zweck angefertigt wurde (so genannter „unique content“). Das Ziel wirksamer Content-Optimierung sollte es also immer sein, die redaktionellen Inhalte tatsächlich für einen Leser und nicht bloß für die Suchmaschine Google zu schreiben. Nicht zuletzt wirkt sich ein solches Optimieren auch positiv auf die gesamte Ausstrahlung der Website aus. Text, der den Leser anspricht und qualitativ hochwertig ist wird auch als angenehm wahrgenommen und ermöglicht positive Assoziationen mit den entsprechenden Webseiten oder einer bestimmten Marke.

 

Jedoch, eine entsprechende Ethik für die Optimierung von Suchmaschinen gibt es bislang nicht. Somit ist jede Methode im Suchmaschinen Marketing, die zu einem besseren Ranking führt, grundsätzlich erfolgversprechend und somit legitim.

  
Contentoptimierung und Webdesign

Nicht nur die Inhalte einer Website sollten bei einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung ansprechend sein, auch das Design spielt eine wichtige Rolle. Jeder, der sich viel im Internet bewegt, kennt das Gefühl, wenn eine Seite einfach an allen Ecken und Enden nach Onlinemarketing aussieht. SEO-Websites haben häufig ein eher liebloses Webdesign und fügen sich ein in eine graue Masse aus äußerlich kaum unterscheidbaren Websites, die dem Auge des Betrachters so gut wie keinen Mehrwert liefern.

 

Um ein ansprechendes Layout zu entwickeln sollte man sich intensiv mit den verschiedenen Techniken des Webdesigns befassen und auch einige Entwürfe zur Auswahl haben. Schon kleine Effekte können dabei eine große Wirkung erzielen – zum Beispiel die Änderung einer Schriftart oder ein grundlegend anderes Farbthema. In einem derartig schnelllebigen Medium wie dem Internet ist der erste Eindruck am wichtigsten.

 

Der User soll von der Seite förmlich „gefangen genommen“ werden. Nur wenn der erste Eindruck der Website so schwer wiegt, dass der User auch tatsächlich auf der Seite bleibt und sich den Content schließlich zu Gemüte führt, dann ist das Marketing aufgegangen. Natürlich sollte das Webdesign im Internet auch immer zum entsprechenden Thema passen. So könnte zum Beispiel eine Website, die Blumensträuße anbietet, ruhig mit knalligen Farben und großen, markanten Bildern hantieren.

Eine Website für Risikolebensversicherungen hingegen sollte statt mit reißerischen Sprüchen mit seriösem Inhalt und dementsprechend auch mit einem eher nüchternem Webdesign trumpfen. Ein schickes Layout und die effiziente Gestaltung von Text mit einem CMS und auch die ständige CMS-Pflege sind hier die Mittel der Wahl.

 

Auch die richtige Platzierung des Contents kann eine entscheidende Rolle bei der Optimierung von Suchmaschinen spielen. Knackige Texte sollten immer mit einer Überschrift versehen werden, die den User dazu anregt, auch den gesamten Text zu lesen. Zudem gibt es viele verschiedene Ansichten darüber, an welcher Stelle einer Website ein Text gut oder eher schlecht platziert wirkt. Auf der Startseite sollte der User keinesfalls mit Informationen und Grafiken überfrachtet werden, da er so schnell das Interesse verlieren könnte. Besser wäre zum Beispiel eine übersichtliche Anordnung der wichtigsten Informationen, die sich auf Wunsch mit einem weiteren Klick abrufen lassen.

  
Contentoptimierung - Was ist das überhaupt?

Die Grundsätze der Suchmaschinenoptimierung sind in den letzten Jahren ein großer Teil des Internets geworden, das wir kennen. Ziel der sich ständig erweiternden Technik ist es, bestimmte Webseiten oder ganze Domains mit thematischen Schwerpunkten in den Ergebnissen einschlägiger Suchmaschinen weiter oben erscheinen zu lassen (Ranking).

 

Konnte man früher noch über den Meta-Bereich im Seitenquelltext einer Webseite bestimmte Wörter einfügen, die später von Suchmaschinen berücksichtigt wurden, so verfällt diese Spalte im Hinblick auf ein höheres Ranking mittlerweile vollständig. Allenfalls der Bereich der Description wird derzeit noch ähnlich dem Meta-Tag benutzt. Als Geheimwaffe für ein besseres „gefunden werden“ begreift man aktuell unter anderem die gezielte Modifizierung des Seiteninhalts in Form von Texten.

 

Die Optimierung von Content stellt einen großen Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) dar, der zu den Methoden zählt, die man unmittelbar auf der Seite anwenden kann (On Page). Zur Verbesserung des Rankings durch optimieren der angebotenen Inhalte existieren verschiedene Techniken – wie zum Beispiel das platzieren von relevanten Suchbegriffen (Keyword).

  
Fazit: Viele Wege führen nach Rom

Zur Suchmaschinenoptimierung bzw. SEO existieren ebenso viele Ansätze und Tools wie Meinungen und für einen Neuling auf dem Gebiet kann es schwer sein, die richtige Technik und Methode für die eigene Internetpräsenz zu finden. Ein höheres Ranking mit einigen der hier genannten Strategien fürs Marketing und den entsprechenden Tools zu erzielen – vom klugen Inhalt mit den richtigen Keywords bis zum Linkaufbau – ist nicht sonderlich schwer; einen „top rank“ zu erzielen, der sich zusätzlich auch noch gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen kann, hingegen schon. Dabei sollte auch beachtet werden, dass SEO-Content nicht alles ist.

 

Auch andere Strategien für Online-Marketing wie die Mund-zu-Mund-Propaganda (virales Marketing) oder ähnliches können riesige Effekte erzielen. Selbst schon die Platzierung der eigenen Seite in einschlägigen Webkatalogen kann eine erstaunliche Wirkung haben. Für einen optimalen Rankingerfolg sollte man sich deswegen auch über die Grenzen des SEO hinaus bemühen, das eigene Produkt oder Dienstleistung ins Gespräch zu bringen und zu "optimieren". Und nicht zuletzt überzeugen, neben einer eleganten Website, qualitativ hochwertigen und optimierten Texten und einem klugen Marketing, letztendlich auch gute Produkte.

Contentoptimierung - Content Optimierung - SEO Texterstellung